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Die Außerordentlichen Organe

Josef Müller

1. Wochenende
Die außerordentlichen Organe Gehirn, Knochen und Mark
2. Wochenende
Die außerordentlichen Organe Uterus/Prostata und deren Behandlung über die außerordentlichen Organe Blutgefäße und Gallenblase.

1. Behandlung der außerordentlichen Organe Gehirn, Knochen und Mark (sowie Blutgefäße)
"Alzheimer beginnt mit 30”, diese provokative Aussage leitet sich aus der Tatsache ab, dass chronische Fehlstellungen der Wirbelsäule entscheidenden Einfluss auf die Unterversorgung des Gehirns haben. Daher beinhalten Behandlungsstrategien für das außerordentliche Organ Gehirn auch solche zur Korrektur des Bewegungsapparates. So kann zugleich Einfluss auf periphere wie zentrale Neuropathien einschließlich solcher der Sinnesorgane genommen werden. Weiterhin wird über die außerordentlichen Organe Mark und Blutgefäße Einfluss auf den Zustand des Gehirns wie des gesamten Nervensystems ausgeübt. Knochen, Mark, Meer des Markes und Blutgefäße bilden so eine funktionale Einheit, die über spezifische Protokolle, die außerordentlichen Gefäße zusammen mit den divergenten Leitbahnen und über Luogefäße (Mikrozirkulation im Gehirn) angesprochen werden. 

2. Die außerordentlichen Organe Uterus/Prostata und deren Behand-lung über die außerordentlichen Organe Blutgefäße und Gallenblase.
Hier wird zum einen das weite Spektrum gynäkologischer bzw. andrologischer Erkrankungen angesprochen. Auch hier kommen spezifische Protokolle zum Einsatz, wobei ein außerordentliches Organ über ein anderes behandelt werden kann, also z.B. Uterus über das Gehirn, ebenso über die außerordentlichen Organe Blutgefäße (bei Blutstase/Blutleere) und Gallenblase
(bei andrologischen Störungen). Die Gallenblase in ihrer Sonderstellung als "Berichtigungsbeamter” wird darüber hinaus zur Korrektur tief sitzender Erkrankungen eingesetzt, die die Klarheit der außerordentlichen Organe trüben, d.h. bei der Bildung von Schleim und Tumoren. Das Shao Yang-System in der Tumorbehandlung stellt somit einen weiteren Schwerpunkt des Einsatzes der außerordentlichen Organe dar.
Wie bei allen Erkrankungen gilt, sich nicht zu sehr in einen Kampf gegen die Pathologie zu verstricken, sondern im Menschen eigene Fähigkeiten zur Selbsttranszendenz wachzurufen. Insbesondere sollen dazu so genannte geriatrische Erkrankungen aus einer anderen Perspektive betrachtet werden, die "zu unnachgiebiger Sanftheit mit unseren linkischen Seiten statt zu fortschreitender Rechtsradikalität” (J.Hillman) führt. Hier im speziellen können außerordentliche Gefäße als "Rituale des Übergangs" dienen.
Neben der Theorie ist auch Zeit Patientinnen und Patienten zu behandeln die von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern mitgebracht werden können. Die Behandlung erfolgt dann in Absprache mit der Kursorganisation.

Josef Müller
HP, arbeitet seit 1990 in eigener Praxis in Zürich. Er studierte 1978-84 Germanistik und Psychologie an der Universität München und Zürich, lernte Shiatsu am Ohashi-Institut N.Y., 1988-90 Studium am College of Traditional Acupuncture in Leamington Spa.
Er arbeitet als Dozent an  verschiedenen Schulen in Deutschland und der Schweiz und ist Autor des Buches "Den Geist verwurzeln".



Termine
23.-25.03.2012
17.-19.08.2012
Kurszeiten
Freitag   10:00 bis 18:00 Uhr
Samstag 10:00 bis 18:00 Uhr
Sonntag  09:00 bis 15:00 Uhr
Creditstunden
48
Kosten
780 Euro
Mitglieder der AGTCM 624 Euro

Die Wochenenden können einzeln gebucht werden.